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Happy Birthday Radio Rheinwelle 92,5!

Auf die nächsten zwei Dekaden gegen den Strom und auf das die Wärme des erloschenen Lichtes immer unser Studio erleuchten und unsere Herzen wärmen lässt. Danke Geli, für alles …

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Zwei Dekaden und ein erloschenes Licht.

Diese Ausgabe der Radioshow "Reset Black" hatte
"Black Celebration" zum Thema und blickte musikalisch auf Vergangenes und Zukünftiges, auf erloschene und leuchtende Lichter, auf Melancholie und treibende Beats. Auf die Freiheit zu senden, Barrieren einzureißen und dieses hohe Gut in all seiner Schönheit erstrahlen zu lassen.

Fröhliches resetten am Dienstag, den 05. September 2017, ab 08:00 pm CET / 20.00 Uhr German time …
20:00 – 21:00
20:00 – 21:00 Uhr
Nils Frahm & Anne Müller – Reminds To Teeth
Locrian – The Crystal World
Loscil feat. Kelly Wyse – Intervalo
Jo Quail – Gold (Radio Edit)
The Sisters of Mercy – Bury Me Deep
The National – Peggy-O
Quest For Fire – The Greatest Hits By God
Pink Floyd – Paranoid Eyes
Radare – Morast
21:00 – 22:00
Lustmord – Y Gair
Max Richter – A Crowd of People Turned Away
Dernière Volonté – Der Zorn Gottes
Lamia Vox – The Prophecy
Tommi Stumpff – Niemals Mehr
Glatze des Willens – Kein Abschied
Calva Y Nada – Rascheln
Laibach – Tanz mit Laibach
:WUMPSCUT: – In der Nacht
Feindflug – Glaubenskrieg
MDS51 – Enfer
Enmarta – Ecstatic Paradigm
BlackCelebration
Album der Sendung I
Jo Quail –
Five Incantations

JoQuail

Jo Quail Official
Filmtipp der Sendung
The Eyes Of My Mother


TheEyesOfMyMother
Album der Sendung II
Radare –
Infinite Regress

Radare2

Radare Official
The Eyes of my Mother.

Folgt …

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Was am Ende übrig bleibt.

Diese Ausgabe der Radioshow "Reset Black" hatte
"The Doom of a Rendezvous" zum Thema und ging musikalisch der Frage nach, warum Skepsis im Rausch von Ereignissen ein guter Freund, der Schatten im Rücken keine Illusion und für den Klugen die Achtsamkeit ein essenzieller Begleiter ist.

Fröhliches resetten am Dienstag, den 08. August 2017, ab 08:00 pm CET / 20.00 Uhr German time …
20:00 – 21:00
Azam Ali & Loga Ramin Torkian – Ocean
Ryan Amon – Breaking a Promise
Syrenomelia –Weight Of A Beautiful Mind
Mary Ocher – To the Light (Piano Version)
Lana Del Rey – Love
Zella Day – Hypnotic (Photek Remix)
Ryan Amon – Let the Girls Out
Zola Jesus – Exhumed
Nostalghia – Homeostasis
Scott Walker & Sunn O))) – Fetish
We Lost the Sea – Challenger pt II - A Swan Song
Lana Del Rey – 13 Beaches
21:00 – 22:00
Ane Brun – Feeling Good
Jennifer Gentle – Chanson De La Nuit
Anders Brørby – The Logic Destruction of Man
Julia Kent – Lac des Arcs
Sunn O))) & Ulver – Western Horn
An Pierlé – Sovereign
Julia Kent – The Leopard
Max Richter – The Quality of Mercy
Heroin in Tahiti – Nuda Per Satana
Haujobb – Manifestation
This Will Destroy You – War Prayer
doomofrendezvous
Album der Sendung I
Lana Del Rey –
Lust for Life

LanaDelRey

Lana Del Rey Official
Filmtipp der Sendung
LET HER OUT


LetHerOut
Album der Sendung II
Julia Kent –
Asperities

JuliaKent

Julia Kent Official
LET HER OUT.

Eine junge Frau verdingt sich als Prostituierte in einem Motel. Sie lässt die Freier über sich ergehen. Irgendwann ist Feierabend. Ein Auto hält und ein in schwarz gekleideter Mann steigt aus. Die Situation ist bedrohlich und endet mit einer Vergewaltigung.

Nächste Einstellung: Die junge Frau ist hochschwanger. Tränen, der Blick ist leer – sie bricht zusammen. Der Griff zur Schere. Ein Moment, ein Gedanke, eine Entscheidung und ein Stich in den Bauch. Dann noch einer. Wieder und wieder. Das Zimmermädchen findet die Frau im Todeskampf. Und ein Baby schreit.

23 Jahre später.

Helen arbeitet als Fahrradkurier in einer Großstadt. Ihr Kunde Roman, ein Künstler, schenkt ihr ein düsteres Bild mit ihrem Konterfei. Am selben Abend wird Helen von einem Auto angefahren. Traumatisiert erlebt Helen immer wieder merkwürdige Situation – albtraumhaft, halluzinatorisch. Ein Arztbesuch ergibt die Diagnose Hirntumor. Dieser Tumor ist das Produkt des "Vanishing Twin Syndroms" – einem Zwilling, der sich in der Schwangerschaft der verstorbenen Mutter nicht ausgebildet hat. Hervorgerufen durch den Unfall, entwickelt sich das "Etwas" nun in Helens Kopf. Rasend schnell. Unaufhörlich. Und es will raus …

"LET HER OUT" ist in erster Linie ein klassischer Body-Horror in der Tradition eines David Cronenberg. Regisseur Cody Calahan ist kein Kopist, sondern erschafft sein eigenes Werk mit einer tiefen Verneigung vor dem Meister. Lässt Calahan "LET HER OUT" nach der Opener Sequenz zunächst ruhig anlaufen, steigert er im letzen Drittel massiv die Spannung – bis hin zum blutigen Finale. Dabei sind die Schauwerte solide und angemessen. Doch viel wichtiger sind Kameraführung, Spannungsbögen und Dramaturgie. Der Soundtrack passt und fügt sich sehr gut in die Grundstimmung des Films ein.

Die Figuren sind hervorragend besetzt. Nachwuchsschauspielerin Alanna LeVierge verleiht ihrem Charakter Helen unglaubliche Tiefe. Sie lässt den Zuschauer an dem schmerzhaften Höllentrip, den sie durchleben muss, mit jeder Sekunde des Films teilhaben. Und das macht sie mehr als hervorragend – sie macht es aussergewöhnlich. Auch Nina Kiri, die ihre Freundin Molly verkörpert, ist perfekt gecastet und liefert ebenfalls eine große Leistung ab.

Wer das Genre des Body-Horror mag, wird bestens unterhalten. Wer dieses Genre nicht kennt, sollte dennoch einen Blick auf diesen Film werfen. Mit viel Liebe gezeichnete Figuren die authentisch wirken, eine extrem spannend inszenierte Geschichte und ein Setting, jenseits des High Glossy Blockbuster-Kinos, machen das kanadische "LET HER OUT" zu einem filmischen Erlebnis das unter die Haut geht. Spannend und mit Liebe fürs Detail. Düster und melancholisch. Wahnsinnig und blutig. Wunderschön und eklig. Ein kleiner Diamant des Genrekinos. Bitte mehr davon. /fjs/

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Von der Architektur der Zeit.

Disee Ausgabe der Radioshow "Reset Black" hatte
"Temples Of Decay" zum Thema und beantwortete musikalisch die Frage, weshalb das Vergessen wenig rational, der Glaube an einen Schöpfer nur eine temporäre Erscheinung und die Angst vor Verlust im Fluss der Geschichte nur ein leises Rauschen ist.

Fröhliches resetten am Dienstag, den 13. Juni 2017, ab 08:00 pm CET / 20.00 Uhr German time …
20:00 – 21:00
Enmarta – Temple of Abandon
Olga Wojciechowska – Primal Fear
Lustmord – Babel
Lamia Vox – Enemy of Heaven
Gnawed – Perdition (Deaths Disease)
MONO – Death in Rebirth
Mogwai – Bitterness Centrifuge
Thisquietarmy – In the Breathing Forest
Treha Sektori – Temneh Oh Sentireh
21:00 – 22:00
Zadig The Jasp – S u p e r C r u c e m M a g n a m
C. Bollmann / G. Kappelhoff / R. Laneri / H. Schwerner / J. Vetter / S. Wolff / D. Zeman – Invocationes
Phragments – All Towers Must Fall
Die Verbannten Kinder Evas – Overpast
Desiderii Marginis – Scintillate II
Kreuzweg Ost – Geh mit Gott
Wolves and Horses – Procession
Contrastate – The 10/40 Window
Karjalan Sissit – Vittumainen Yksinäisyys
Genocide Organ – The Lord is my Light
Propergol – Fin de Siecle

templesofdecay
AAlbum der Sendung I
Karjalan Sissit –
...Want You Dead

KarjalanSissit

Karjalan Sissit @ Facebook
Filmtipp der Sendung
Afterdeath


Afterdeath
Album der Sendung II
Phragments –
All Towers Must Fall

Phragments

Phragments @ Bandcamp
Afterdeath.

Eine junge Frau erwacht an einem verlassenen Strand. Er ist trist und das Meer ist aufgewühlt. Niemand ist zu sehen.

Etwas stimmt nicht.

Fußspuren im Sand. Hoffnung. Nicht allein. Seltsame Geräusche. Die junge Frau folgt den Spuren im Sand bis zu einer Anhöhe. Explosionsartig manifestieren sich Rauchwolken. Die Frau fällt in den Sand. "Es tut mir leid".

Mit letzter Kraft schleppt sich die junge Frau auf die Anhöhe. Den Blick nach vorn gerichtet, ist am Horizont ein Leuchtturm und näher noch, ein Haus zu sehen. Ein Blick zurück. Im Sand steht in riesigen Lettern: "Even the good are damned".

Das Haus ist in Laufweite. Angekommen. Am Haus steht "Tabula Rasa" – ein umheimliches Omen. Im Haus läuft laute Elektromusik. Drei junge Leute feiern eine Party und haben Sex zu dritt. Sie stellen sich als Seb, Patricia und Livvy vor. Robyn, die Frau vom Stand erfährt, das sie alle tot sind. Eine weitere junge Frau, ihr Name ist Onni, ist in einem Nachbarzimmer und versucht sich die Pulsadern aufzuschneiden. Es fliest kein Blut, sie ist ebenfalls tot.

Schnell wird klar, das alle in einem Club gefeiert haben, bevor dieser eingestürzt ist. Warum sind sie an diesem Ort und wie kommen sie da wieder weg oder nach Hause? Und weshalb verschwindet Onni andauernd wie von Geisterhand? Wer oder was sind die unheimlichen Rauchwolken? Und warum ist jeder Raum im Haus ein Teil des früheren Lebensumfeldes der Protagonisten? Auf einmal steht das Haus im Lichtkegel des Leuchtturms. Der Albtraum, irgendwo zwischen Himmel und Hölle, nimmt seinen Lauf …

"Afterdeath" ist vordergründig ein leiser Film mit einem beklemmenden Setting. Gez Medinger inszeniert diesen unheimlichen Film auf philosophischer Ebene dialoglastig und kammerspielartig. Ein wesentlicher Aspekt von "Afterdeath" sind die Fragen nach Schuld und was passiert, wenn wir sterben. Das Jean-Paul Satres Theaterstück "Geschlossene Gesellschaft" Pate stand, ist unübersehbar und ausdrücklich gewollt.

Die Protagonisten Robyn, Seb, Patricia, Livvy und Onni sind auf verschiedenen Ebenen begreifbar und fügen sich, bis zum Schluss nachvollziehbar, in ein unheimliches Spannungsfeld ein. "Afterdeath" ist ein Film der weitestgehend auf drastische Bilder verzichtet. Offensichtlich scheint das ein Grund zu sein, warum diese kleine Genre-Perle mit nicht allzu vielen positiven Kritiken bedacht wurde. Aber gerade die eher leise Gangart, macht "Afterdeath" zu einem besonderen Sehgenuss, mit einer frischen und wenig abgenutzten Idee als Grundlage.

Die technischen Effekte sind über Strecken zwar nicht berauschend, wirken aber nicht lächerlich. Der Soundtrack ist auf das Wesentliche begrenzt, rahmt "Afterdeath" aber vortrefflich ein. Das Schauspielerensemble spielt überzeugend und unterstreicht zudem gekonnt den Plott. Kulissen und Setting sind stark gewählt und geben diesem philosophisch-unheimlichen Juwel den letzten Schliff. "Afterdeath" ist kein Film für den schnellen Konsum. Vielmehr lädt "Afterdeath" auf seine Art zu eigenen Gedanken ein.

"Wenn Du Gott triffst, richte ihm bitte ein 'Fick Dich' aus." /fjs/

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Der Raucher.

Von der Tragödie der Einsamkeit, der Entmenschlichung und dem Verlust von Empathie in einer deutschen Stadt. Unserer Stadt. Unserer Heimat. Unserem Kiez.

Es ist Dezember. Zwischen Vorder- und Hinterhaus markiert der beige Mittelbau die kommunikative Grenze. Über Jahre hinweg die Heimat des Rauchers. Irgendwo sieht dort ein junger Mann aus dem Fenster. Schaulustig. Heimliche Blicke auf das Treiben davor gerichtet. Polizei. Kriminaltechniker. Und irgendwann eine Bahre, getragen von zwei unscheinbaren Männern. Es dunkelt. Das Licht im Hof bleibt absichtlich aus. Der Pietät wegen. Eine letzte Reise.

Hinter anderen Fenstern ahnt man weitere Neugier. Schatten und die leichten Bewegungen der Vorhänge verraten sie. Noch einen Blick auf die Bahre erhaschen. Als es nichts mehr zu sehen gibt, Playstation vielleicht. Weitermachen wie bisher. Wir haben Licht an. Sie sollen sehen, das wir sie sehen.

Der Raucher. Ein Nachbar. Irgendwo zwischen unbekannt und vertraut. Weit weg und doch da. Eine lange Reise endet hier. Eine Haustür nur, separierte über Monate die Freude am Leben der Einen vom einsamen Kampf um selbiges des Anderen. Erhöhte Frischluftzufuhr im Mittelhaus als es zu stark roch. Die Post, die aus dem Briefkasten quillt, präzise und mit geometrischer Genauigkeit vor der Tür aufgetürmt. Das muss schon sein. Die Pflanzen sind vertrocknet. Nicht wahrgenommen. Dem Verfall freien Lauf gelassen. Das Schicksal arbeitet an seiner Vergesslichkeit.

Wir bringen dem Raucher ein Brandopfer. Auf ihn. Und gegen die Wut auf die Ignoranz.

Allmählich wird es ruhiger im Kiez. Das Schwarz der Nacht hüllt die Stadt in ihren Schlaf. Ein Wind zieht auf und die Seele fordert ihren Tribut. Sie will raus. Schwingt sich der Traurigkeit zum Trotz empor. Nach vielen Monaten endlich frei sein. /.fjs/

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THO-SO-AA – Lost In Experimental Garbage.

Unser neues Video zum Song "Lost In Experimental Garbage" von THO-SO-AA ist fertig. Wie immer: viel Spaß beim anschauen/hören.

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5 Questions to: Colin H. van Eeckhout (CHVE, AMENRA, Church of Ra).

Colin H. van Eeckhout (CHVE) is the founder of the belgian band AMENRA and the art construct named Church of Ra (COR). By his intense soloproject CHVE Colin H. van Eeckhout flanks Church of Ra and enriches thereby their artistically aesthetic.
In addition Colin H. van Eeckhout is also involved into musical projects such as KINGDOM, SEMBLER DEAH, HARLOWE and CAAN.

The music of CHVE is a dark, ritual experience. A revelation. Hypnotic and sacred. A spiritual energy, born at a sea of pain and suffering. A metamorphosis of light and shade.


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Colin H. van Eeckhout. Photographer: Olli Bery (olli-bery.com)


Reset Black: For some of us Church of Ra is just a collective. Consisting of artists completing each other and sharing equal philosophical ideas. For some the inner circle of Church of Ra is a dark sea with majestic bridges leading to the centre named temple of AMEMRA. It is said that each thought falling into the sea becomes a whispering. The more those whisperings spread the louder and more hypnotic it will be. Which of both theories is the best description of Church of Ra and what does the existing of Church of Ra means for you individually?

Colin H. van Eeckhout: COR will never be just a collective, to me. To others maybe. But I have the impression that we are building something bigger, something substantial.

At its origin is AMENRA indeed. And as we were building what some could see as our temple our church, other likeminded people joined us and are still joining us. It saddens me to hear people talk about just a summation of bands. It is about more than that, it’s a bout a moral mindset, an approach to life. That we will never write down. it is open to all interpretation. At is base lies the essence of life, in all it’s glory and Light, and subsequently all its Darkness and misschief.

It is a view, a stance in life, that we try to portray through art instead of scripture or ruling. Sharing experience and wisdom. Beauty within the Ugliness.

Reset Black: The consequent musically development since AMENRA’s brute masterpiece MASS V is leading in your history to 2 extraordinary releases. First there is AMENRA’s unique acoustic album Alive. And next there is the first longplayer RASA from your soloproject CHVE. Especially RASA is a dark, ritual revelation – a sacred oeuvre. It sounds as if deep suffering and infinite pain are transforming into spiritual energy and salvation. What are the reasons to create RASA as intense and gritty? It almost sounds like a broken soul …

Colin H. van Eeckhout: “Reason” it is an abstract force that forces you into creation, I sometimes have ideas or images in my head, that I simply ‘feel’ it is my duty to make it real. Or share it with others. There is no strategic marketing involved, we simply feel ‘we have to’ …

Alive grew out of the pure necessity to document this phase in our existence. We had released an acoustic ep called ‘Afterlife’ in 2009, as a living testament to our children. Acoustic Live shows came more numerous after a few years, and we felt as if we had entered a new chapter in our existence. I truly believe it completes us as a band, the use of ‘less’ volume and more vulnerability of all of us, obliges us to reach out to a new emotional palet that we don’t necessarily use in AMENRA’s heavy form. I believe it enriches us. We tell our story in a different way, as we do with everything art related.

Rasa, came instinctively. I had bought a hurdy gurdy together with Lennart (Amenra, Oathbreaker) and we were looking for ways to incorporate the instrument in AMENRA’s new material. I was the first one to claim the instrument for a while and started experimenting with effects and amps and so forth, everything was new and open, since we don’t really have anyone close to us whom knew the instrument, and how to work around it.

The freedom worked liberatingly well, and pretty soon I had created the first work, Rasa. Only because Mathieu (AMENRA, Syndrome) and Dehn Sora (Treha Sektori, Sdeah) persuaded me in making an actual release out of it, my first solo album was born. But only with lots of help from Dehn, whom gave me confidence and helped me with the producing part.

Rasa, mainly, questions a mans position in life. A father reduced from patriarch to child. Sometimes ideas like that linger inside my head, and instead of losing myself inside my own head, I use the thought and tension, to create music, or make art in general. It got triggered when one of my family members got really sick a couple of years back now, changing the lives from everyone around him.

Reset Black: Contrasting AMENRA and CHVE some things are evident. On the one hand we have this 4 year old, very physical and brute album MASS V – and on the other hand there is these much more fragile and soulful album RASA. Although the differing styles there are lots of linking elements. Both oevres are wafted by a spiritual nebula and become merged by a kind of ethereal affinity. Especially their visual aesthetic is remarkable. Are those works only rhetorical devices to enrich the music by an additional emotional momentum? Or is the idea to come into existence of something "bigger". Further levels and spaces seem to be created …  

Colin H. van Eeckhout: I think I semi answered this question above. :) 

Both really, I like how you refer to the rhetorical nature of it, that is beautifully put. It is actually as simple as that, a lot of the artistic works, be it video or music, where we question ourselves, might not ever need to be answered. It is the process that sometimes enriches us most as human beings.
The visuals and video, are merely additional mediums to tell the story, visualize the sentiment. The moment, I genuinely believe that they make it a more memorable piece of art.

I do believe that all different artistic media combined, make of it a ‘bigger’ creation, a stronger one. We need to take it as far as we humanly can.

No matter what style I will most likely create, it will always be the same story, I am not a man of concepts. I am who I am. I have my life, and I only have my story to tell, no one elses. But maybe if we succeed to stay true to its essence we succeed in making it everyones story. That is what I believe to be its true strength.

Reset Black: Currently you are on tour. Beside Syndrome, a further project from the environment of Church of Ra, you are on stage with the terrific Jozef van Wissem. Quite recently you were live on stage with the legend of neofolk: Death in June. Considering both projects there are very probably similarities. Otherwise CHVE seems to be more free and spread in its musically work. How does this exceptional musical rendezvous happens?  

Colin H. van Eeckhout: Difficult to explain, through our ‘careers’ we simply come across kindred spirits time and time again. I believe there is an unconditional respect between all artists who paved their own (long) paths. And sometimes they cross, it is a beautiful thing really. Be it Douglas or Jozef, I was truly honored to share those moments with them. When there is a connection, you always know new things might come from that. You simply feed off each others inspiration, and come to new ideas way quicker. You learn from each other. Its beautiful really. You learn a lot when on the road.

Reset Black: On november 11 the time has come: Release date of your latest solo album 10910. Attending you are on tour – also in Germany. The official teaser trailer is already awesome. What exactly do we have to expect? A musical continuation of RASA? Or do you break open a completely new room inside the universe of Church of Ra?

Colin H. van Eeckhout: Not yet :) It is indeed a continuation of what I started with Rasa. You see, Rasa was written and then reconstructed in the studio, whereas the studio is a totally different world from ‘a stage’. You simply have more control and a zillion more options, to work with. You can keep on building and there are no restrictions. Whereas live, when on your own. You only have the options you allow yourself to have. So you have to deconstruct again, but always work with that essence.

10910 is a stripped down, honest representation of what CHVE does live for the moment now. Thats why I wanted it to be a one take recording, no compromise. From the gut. The ‘moment’ is a very powerful thing. You instantly feel it. Aaron Harris (Isis etc) took it to a higher level with his mix, together with my friend Jerboa, who mastered it.

Artwork was done by Tine Guns and Aline Gorsen, with whom I feel a strong connection. I am really happy that all of them were willing to work with me on this one.

I am extremely happy with its outcome, I might even like it better than the first one. Its different yet the same. Difficult to say.


CHVE_2
CHVE life. Photographer: @thefoxismine (The Fox Is Mine)


For more informations visit:
CHVE @
Facebook
Amenra
Official
Church of RA
Official



"Le Petit Chevalier" from the new CHVE album "100910" @
Consouling Sounds

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Termin September 2017

– 05.09.2017 –
Termin Oktober 2017

– 31.10.2017 –
Termin Oktober 2017

– 03.10.2017 –

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© by Reset Black. "Reset Black" is a Radioshow for those who enjoy sounds on the periphery of silence.